Aktivitäten
Prüfung neuer Behandlungskonzepte in multizentrischen, prospektiven, Risiko-adaptierten, randomisierten Studien
Diese enthalten folgende Elemente zur Qualitätskontrolle:
- Diagnose durch Referenzpathologen der deutschen Lymphomstudien (erfordert Lymphknotenbiopsie)
- Standardisierte und teilweise zentrale Diagnostik (molekulargenetische und immunzytologische Untersuchung)
- Standardisierte und dokumentierte Behandlung im Rahmen der Studienprotokolle
- Einbeziehung von Kliniken und onkologischen Schwerpunktpraxen
Aktivitäten zur Minderung ökonomischer und psychosozialer Folgen der CLL
- Untersuchung der Lebensqualität
- Einrichtung / Unterstützung von Selbsthilfegruppen durch die Studiengruppe
- Erarbeitung und Veröffentlichung eines Leitfadens im Internet (in Bearbeitung)
- Kommunikation mit den Selbsthilfegruppen und Verarbeitung der Erkenntnisse in den Studien und Leitfäden
- Vernetzung dieser Aktivitäten zur Behandlung der CLL, unterstützt durch die Infrastruktur des Kompetenznetz Maligne Lymphome
Forschung und Entwicklung innovativer Behandlungsverfahren
- Projektgruppe Apoptose: Untersuchung der Therapie-bedingten Mechanismen des programmierten Zelltods von Leukämie-Zellen (Leiter: PD Dr. Daniel, Berlin)
- Projektgruppe Immuntherapie: Neue Vakzinierungs-Konzepte (Leiter: Prof. Dr. Hallek, Köln)
- Projektgruppe Immunozytom / Morbus Waldenström: Anpassung der standardisierten Behandlungskonzepte der DCLLSG an das damit eng
verwandte Immunozytom (Leiter: Prof. Dr. U. Jäger, Wien)
- Projektgruppe Prolymphozytenleukämie: PLL1-Protokoll (Leiter: PD Dr. M. Herold, Erfurt)
- Projektgruppe CLL-Signaltransduktion: Erforschung der Molekularen Pathogenese der CLL (Leiter: Prof. Dr. Hallek, Köln)